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6. Sind von Ihrer Partei Maßnahmen oder Vorgaben geplant, die das betriebliche Gesundheitsmanagement nachhaltig stärken können?


CDU/CSUCDU und CSU wollen die be­trieb­liche Präven­tion nach­haltig stärken. Des­halb haben wir bereits mit dem Jahres­steuer­gesetz 2009 die steuer­liche Berück­sichti­gung des be­trieb­lichen Ge­sund­heits­manage­ments deut­lich ver­bessert: Gem. § 3 Nr. 34 EStG gibt es nunmehr eine Steuer­befreiung für Betriebe für Präventions­maß­nahmen in Höhe von 500 EUR je Arbeit­nehmer. Dadurch wird die Bereit­schaft des Arbeit­gebers erhöht, seinen Arbeit­nehmern Dienst­leistungen zur Ver­besserung des all­gemeinen Gesund­heits­zu­stands sowie zur betrieb­lichen Gesund­heits­förderung anzu­bieten und ent­sprechende Bar­zuschüsse für die Durch­führung der­artiger Maß­nahmen zu­zu­wenden. Diesen Weg wollen wir weiter­gehen. SPDIm Rahmen der letz­ten Gesund­heits­reform haben wir die be­trieb­liche Gesund­heits­förderung zu einer Pflicht­auf­gabe der Kranken­kassen ge­macht. Wir wollen dafür sorgen, dass die Kranken­kassen dieser Ver­pflich­tung nach­kommen und sich deut­lich stärker finanziell engagieren, als sie es bis­lang tun. Um für Unter­nehmer be­trieb­liche Ge­sund­heits­förde­rung attrak­tiver zu machen, haben wir Maß­nahmen zur be­trieb­lichen Gesund­heits­förde­rung bis zu einem Be­trag von 500 Euro pro Jahr und Arbeit­nehmer steuer­frei ge­stellt.
Gesund­heits­manage­ment im Be­trieb muss eine Selbst­ver­ständ­lich­keit wer­den. Mehr Be­wegung und bessere Er­nährung - Stich­wort Kantine - nützen den Be­schäftig­ten, dem Arbeit­geber und letzt­lich allen. Wir wer­den prüfen, ob es über die be­stehende steuer­liche För­derung hin­aus andere An­reize und Hilfen geben kann, damit wir beim betrieb­lichen Ge­sund­heits­manage­ment deut­liche Fort­schritte er­zielen.
GrüneDie Gesundheits­förde­rung ist in vielen größeren Be­trieben ver­gleichs­weise weit ent­wickelt. Große De­fizi­te gibt es aber vor allem noch in kleinen und mitt­leren Be­trieben. Wir treten deshalb für den Auf­bau von Be­ratungs­ein­rich­tungen, die Zu­sammen­arbeit über Be­triebs­grenzen hinweg und die Schaffung von Kom­petenz­zentren für die be­trieb­liche Ge­sund­heits­förde­rung ein. Daneben ist der Arbeits­schutz fort­zu­ent­wickeln. FDPDer Ausbau von Gesund­heits­förde­rung und Primär­präven­tion im Rah­men der be­trieb­lichen Gesund­heits­förde­rung ist für die FDP ein wichtiger Aspekt. Eine ent­sprechende Forde­rung ist in dem Positions­papier der FDP-Bundes­tags­fraktion "Nach­haltige Präven­tion und Gesund­heits­förderung als indivi­duelle und gesamt­gesell­schaft­liche Aufgabe" enthalten.
Die LinkeDIE LINKE streitet für gute Arbeit: Wir wollen mehr exis­tenz­sichern­de und alter­gerechte Arbeits­plätze schaffen. In diesem Sinne muss der Arbeits- und Gesundheits­schutz ver­bessert werden. Be­lastungen im Arbeits­prozess müssen ver­ringert und die lebens­weltorientierte Präven­tion ausgebaut werden. Die gesetz­liche Unfall­versicherung wollen wir erhalten und verbessern.  

Folgende Fragen wurden den Parteien gestellt. Klicken Sie auf die gewünschte Frage, um alle Antworten zu sehen.

  1. Was plant Ihre Partei konkret, um die notwendige Gesunderhaltung der Bevölkerung maßgeblich und nachhaltig zu fördern?
     
  2. Welche Anreize und Maßnahmen hält Ihre Partei für notwendig und umsetzbar, um die Bevölkerung zu einem eigenverantwortlichen und gesünderen Lebensstil zu motivieren?
     
  3. Ist die Stärkung und Ausweitung von Bonusprogrammen im Bereich der Prävention Ihrer Ansicht nach zweckmäßig?
     
  4. Halten Sie die Kennzeichnung von Lebensmitteln mit dem Ampelsystem als Präventionsinstrument für sinnvoll?
     
  5. Nachhaltige Präventionsarbeit erfordert eine vernetzte Infrastruktur vieler Ministerien in Bund und Ländern, wie Gesundheit, Bildung, Wirtschaft und Umwelt etc.
    Wie können diese Strukturen zeitnah aufgebaut und handlungsfähig gemacht werden?

     
  6. Sind von Ihrer Partei Maßnahmen oder Vorgaben geplant, die das betriebliche Gesundheitsmanagement nachhaltig stärken können?

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