Newsletter der Deutschen Diabetes-Stiftung

Ausgabe JANUAR 2011

Sehr geehrte(r) ###USER_title### ###USER_name###,

das Neue Jahr ist nun schon rund 3 Wochen alt. Das heißt der Statistik nach haben schon 17% aller, die in der Silvesternacht gute Vorsätze beschlossen haben, diese schon wieder über Bord geworfen. Wollten Sie auch – mehr Sport treiben, - ein paar Kilo abspecken, - nicht mehr rauchen, - weniger Süßes essen? Wir hoffen Sie gehören zum großen Rest der doch länger als nur ein paar Stunden, Tage, Wochen durchhält und es schafft gesünder zu leben.

Helfen Sie uns helfen - Spenden Sie online !

Das Team der DDS wünscht Ihnen für das Neue Jahr gute Gesundheit, viele schöne Tage und Erinnerungen. Bleiben Sie in Bewegung, mit der richtigen Kleidung macht das auch im Winter Spaß.
Viel Freude beim Lesen !

 

Spendenprojekt der DDS

Neues Anzeigenmotiv der DiabetesStiftung DDS: ZUCKERBERG

Neues Motiv für Füllanzeigen -
Ein Loch ist im Layout?

Mit dem Zuckerberg wird die Deutsche Diabetes-Stiftung zukünftig mit Frei- und Füllanzeigen Werbung in eigener Sache machen. Die Anzeige steht in verschiedenen Formaten auf der Webseite unter http://diabetesstiftung.de/dds-anzeigenmotive.html zum download bereit. Mit einer Anzeige zu Gunsten der Deutschen Diabetes-Stiftung helfen Sie eine Pandemie, die Deutschland bedroht, einzudämmen.

Gerne liefern wir passende Formate, wenn Sie hier auf der Seite nicht fündig werden. Selbstverständlich können wir auch eine „Spendenbescheinigung“ für Sachspenden ausstellen.

DDS auf Facebook und Twitter

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Seit einiger Zeit finden Sie die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS) nun auch auf den Seiten von Facebook und Twitter. Als schneller Kanal werden wir hier Interessantes, Neues oder auch mal etwas Kurioses bereithalten. Es würde uns freuen, wenn Sie uns folgen.

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Frage: Wie motiviere ich mich Sport zu treiben?

Setzen Sie sich realistisch Ziele, was Sie erreichen wollen. Stellen Sie sich Ihr Ziel möglichst  bildlich vor. Je genauer, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie durchhalten. Hier ein paar Beispiele:

  • Ich möchte nach dem Abnehmen meine gute Figur nicht nur im Sommer behalten.
  • Ich will 3kg abnehmen und meinen Diabetes besser einstellen.
  • Ich will zu Fuß in den vierten Stock laufen können ohne aus der Puste zu kommen.
  • Ich will, dass meine Hosen wieder passen.
  • Ich will, mehr an der frischen Luft sein, weil mir das auch psychisch gut tut.

Was muss ich als Diabetiker beachten, wenn ich mit Sport beginnen möchte?

  • Haben Sie früher bereits Sport betrieben, sollten Sie dort wieder anknüpfen. Sind Sie Neueinsteiger, dann sollten Sie folgende Tipps beachten.
  • Überlegen Sie gut, welche Sportart Ihnen Spaß machen könnte. Für Diabetiker besonders geeignete Sportarten sind Ausdauersportarten wie Radfahren, Wandern, Walken, oder Nordic Walking.
  • Lassen Sie sich über die richtige Durchführung der Sportarten beraten, entweder im Verein oder von Freunden, die sich auskennen, oder Sie besorgen sich ein Buch und lesen nach.
  • Lassen Sie von Ihrem Arzt Ihre Belastbarkeit überprüfen. Dazu wird unter anderem ein Belastungs-EKG gemacht, um auszuschließen, dass Sie unter Herzrhythmusstörungen leiden. Ob eine Ultraschalluntersuchung (Echokardiogramm) des Herzens angezeigt ist, hängt vom Einzelfall ab.
  • Fragen Sie Ihren Arzt auch, ob Sie die Medikamente gegen Diabetes anders dosieren oder einnehmen müssen oder die Ernährung anpassen müssen.
  • Leiden Sie unter diabetesbedingten Augenschäden oder erhöhtem Blutdruck, dann sollten Sie auf jeden Fall Kraftsportarten mit Druckerhöhung wie Gewichtheben meiden, da sich bei diesen Anstrengungen der Blutdruck gefährlich steigern und insbesondere Blutungen im Auge auslösen kann.
  • Bestehen Nervenschäden an den Füßen? Bedenken Sie, dass schlecht sitzende Schuhe unter Umständen durch fehlende Wahrnehmung nicht richtig gespürt werden. Gefährliche Fußwunden können die Folge sein.
    Eventuell brauchen Sie bei Neuropathie oder Formveränderungen der Füße Spezialschuhwerk.
  • Nehmen Sie gegen Ihren Diabetes Mittel ein, die eine Unterzuckerung (in Kombination mit dem Sport) hervorrufen können, sollten Sie mindestens einen anderen Teilnehmer Ihrer Sportgruppe darüber informieren und ihm sagen, wie Ihnen in diesem Notfall zu helfen wäre.

Quelle: „300 Fragen zum Diabetes“ Gräfe und Unzer Verlag, 2006

Der Lese-Tipp:
Diabetes in Deutschland – Das Buch der DDS

Diabetes in Deutschland – Das Buch der DDS

In den letzten 25 Jahren ist in punkto Diabetes viel erreicht worden – und dennoch gibt es noch viel zu tun. Das zeigt auch eindrücklich das Buch „Diabetes in Deutschland“, welches anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Deutschen Diabetes-Stiftung veröffentlicht wurde. 25 Jahre DiabetesStiftung DDS ist ein durchaus guter Grund, die Bemühungen „zur Bekämpfung der Zuckerkrankheit“ einmal Revue passieren zu lassen. Das Sachbuch für Experten und Interessierte zeigt anschaulich, dass wir um eine grundsätzliche Kehrtwende im Gesundheitswesen nicht herum kommen: Die Prävention von Diabetes muss zu einem festen Bestandteil in unserer Denkweise werden.

Wie gut werden Diabetiker hierzulande versorgt? Wie können Diabetes-Risikopersonen für Präventionsmaßnahmen gewonnen werden? Und wie funktioniert Diabetes-Prävention in Europa? Antworten darauf und noch viel mehr liefert das Jubiläums-Buch der DDS. Zudem werden erstmalig die Ergebnisse des europäischen IMAGE-Projekts in deutscher Sprache veröffentlicht – ein Muss für alle Ärzte, Bewegungs-, Ernährungsfachleute, Apotheke, Präventologen, Präventionsmanager und Interessierte.
Das Buch „Diabetes in Deutschland“ zieht Bilanz und gibt gleichzeitig Lösungsansätze wie der Volkskrankheit Diabetes künftig begegnet werden kann – ein Sachbuch mit aktuellen Daten und Fakten rund um Diabetes und Diabetes-Prävention.

Diabetes in Deutschland
Fakten – Zahlen – Prävention
ISBN Nr. 978-3-87490-813-9
352 Seiten
25,- EUR

Zu beziehen ist das Buch über den Buchhandel oder direkt unter info@diabtesstiftung.de
Mit dem Kauf des Buchs spenden Sie 5 EUR für nachhaltige Präventionsprojekte der Diabetesstiftung.

Bürojobs: Häufiges Aufstehen für Herz und Figur

München - Gute Nachricht für alle Büromalocher: Wer sich häufig von seinem Stuhl erhebt, bleibt nicht nur schlanker, er reduziert auch sein Herzinfarkt-Risiko. Das ist das Ergebnis einer Studie, die jetzt im "European Heart Journal" erschienen ist (doi: 10.1093/eurheartj/ehq451).

Dass langes Sitzen nicht eben förderlich für Gesundheit und Figur ist, ist ein alter Hut. Dass auch kurze Unterbrechungen schon einen erstaunlichen positiven Effekt haben können, haben australische Forscher zum ersten Mal nachweisen können.

Das Team um Genevieve Healy von der University of Queensland zeichnete dazu über einen Zeitraum von sieben Tagen mit einem tragbaren Gerät das Aktivitätsmuster und von 4.757 Probanden über 20 Jahren auf. Außerdem ermittelten die Forscher Taillenumfang und verschiedene Blutwerte der Probanden sowie wie Cholesterin, Insulin und C-reaktives Protein, das ein Indikator für Entzündungen ist.

Insgesamt verbrachten die Teilnehmer zwischen 1,8 und 21,2 Stunden sitzend. Die Zahl der Sitzpausen lag zwischen 99 und 1.258 an allen sieben untersuchten Tagen.

Das Ergebnis: Je mehr Zeit die Menschen im Sitzen verbrachten, desto eher fanden die Forscher Risikofaktoren für eine Herzerkrankung wie einen erhöhten Taillenumfang, niedrigere Werte des guten HDL-Cholesterins und hohe Werte an C-reaktivem Protein.

Dieser bedenkliche Effekt des vielen Herumsitzens ließ sich auch durch Ausdauersport nicht vollständig abfangen. Als verblüffend effektiv hingegen erwies sich häufiges Aufstehen, auch wenn die Sitzunterbrechung nur kurz war. "Die 25 Prozent der Probanden, die die meisten Sitzunterbrechungen einlegten, hatten im Schnitt einen um 4,1 Zentimeter geringeren Taillenumfang als die untersten 25 Prozent", berichtet Studienleiterin Healy.

Wie dieser ehrliche Effekt entsteht ist bislang noch unklar. Die Forscher empfehlen aber allen sitzend tätigen Menschen, Dinge möglichst häufig im Stehen oder Gehen zu erledigen - beispielsweise Telefonate oder kurze Besprechungen mit Kollegen.
 
Quelle: © www.netdoktor.de (cf, 13.01.2011)

Termine rund um Diabetes

Camp D 2011 - unser Feuer brennt weiter

Neues Camp D in 2011

Gemeinsam sichern Novo Nordisk und Bayer Vital in 2011 die Fortführung des einzigartigen Erlebniscamps für 700 Jugendliche und junge Erwachsene mit Diabetes im Alter von 16 bis 25 Jahren.

Vom 7. bis 10. Juli 2011 findet das einzigartige Informations- und Erlebniscamp für junge Menschen mit Diabetes in Bad Segeberg erneut statt. 700 Teilnehmer im Alter von 16 bis 25 Jahren werden dabei sein und das „Feuer“ des Camp D neu entfachen. Möglich wird das Mammut-Projekt durch die Kooperation von Initiator Novo Nordisk mit Bayer Vital. Mit Unterstützung der Diabetes-Dachorganisation „diabetesDE“ errichten beide Partner das Camp D 2011, dessen diesjähriges Motto heißt „Gemeinsam Diabetes verändern“. Begleitet wird das Camp von einer wissenschaftlichen Studie im Rahmen des DAWN Youth Programm (Diabetes Attitudes Wishes and Needs). Unter der Federführung von Professorin Karin Lange untersucht die Medizinische Hochschule Hannover die psychosozialen Faktoren bei Diabetes im Jugendalter.
Ab sofort können junge Menschen mit Diabetes zwischen 16 und 25 Jahren ihr Interesse für Camp D online anmelden. Informationen und das Anmeldeformular gibt es auf www.campd.info.

Camp D wurde 2006 von Novo Nordisk ins Leben gerufen, nachdem Diabetologen und Diabetesberaterinnen berichtet hatten, dass sie ihre jugendlichen Patienten im Praxisalltag oft nur schwer erreichen können. In einem Alter, in dem die Weichen für die persönliche und berufliche Zukunft gestellt werden, vernachlässigen viele ihre Therapie und sind für Schulungen kaum zu motivieren – teils mit gravierenden Folgen. Um in dieser wichtigen Lebensphase den Draht nicht abreißen zu lassen, organisieren Novo Nordisk und Bayer Vital vom 7. bis 10. Juli nun das dritte Camp D und schaffen damit ein Forum für eine Patientengruppe, für die es kaum eigene Unterstützungsangebote gibt. Erneut werden 700 Jugendliche und junge Erwachsene zusammen kommen, sich austauschen, voneinander lernen – und gemeinsam den Diabetes verändern. „Ich habe mich oft mit meiner Krankheit allein gelassen gefühlt“, erzählt Britta, die 2008 im Camp D war. „Jetzt habe ich neue Motivation gefunden, mit dem Diabetes zu leben, weil ich weiß, dass es ganz viele andere gibt, die dieselben Probleme haben und es trotzdem gut hinkriegen“.
Camp D, das ist ein ambitioniertes Programm rund um den Diabetes. In Workshops werden für junge Mensche relevante Themen, wie Alkohol, Beruf, Reisen, Sexualität oder Schwangerschaft, offen besprochen. „Quatsch mich an“ wird wieder auf den T-Shirts der Diabetologen und Psychologen stehen, die sich zusammen mit Diabetesberaterinnen und Lehrern ehrenamtlich als Betreuer für das Projekt engagieren. Dazu kommt ein abwechslungsreiches Sportprogramm, um gemeinsam mit anderen Erfahrungen im Umgang mit Diabetes zu machen. „Wow, das Camp ist der Hammer. Ich hab in den vier Tagen mehr gelernt als in einem Jahr beim Arzt“, erzählt Jenny, die 2008 dabei war. Doch dank der besonderen Atmosphäre im Camp D mit viel Spaß und Zeit verändert sich hier auch für manchen Diabetologen der Diabetes: „Endlich konnte ich einmal wieder richtig Arzt sein“.

Quelle: Journal med, 16.12.2010

Neue Umfrage im Januar/Februar 2011

DDS-Umfrage: Was sagen Sie dazu?

Wie steht es um Ihre „guten Vorsätze“ nach Silvester?

  • Ich halte mich noch an meinen guten Vorsatz.
  • Die ersten Tage war es leicht, aber inzwischen fallen mir immer öfter Ausreden ein.
  • Nach ein paar Tagen habe ich mir vorgenommen es nächstes Jahr noch einmal zu probieren.
  • Ich hatte keinen guten Vorsätze.

Machen Sie mit unter http://www.diabetes-risiko.de/dds_umfrage.html

Ergebnis der letztes DDS Umfrage

DDS-Umfrageergebnis: Weiß Ihr Umfeld, dass Sie an Diabetes erkrankt sind

DANKE für Ihre Beteiligung!

Team der DiabetesStiftung DDS

Bleiben Sie gesund und in Bewegung bis zum nächsten Newsletter im Februar!

Bis dahin wünscht Ihnen alles Gute,

Ihr Team der Deutschen Diabetes-Stiftung

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Tel: 089/579579-0
Fax: 089/579579-19
Internet: www.diabetesstiftung.de und www.diabetes-risiko.de und www.diabetesstiftung.org
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