Washington - Neue Kritik an Gentests, die das individuelle Krankheitsrisiko quantifizieren sollen: Das GAO, ein Büro des US-Kongresses, das sich vorrangig mit der Effizienz bei der Vergabe von Steuergeldern befasst, hatte fünf Personen beauftragt, bei vier Labors Speichelproben abzugeben, um über DNA-Proben ihr Risiko für Prostatakrebs und Diabetes bestimmen zu lassen. |
| Washington - Neue Kritik an Gentests, die das individuelle Krankheitsrisiko quantifizieren sollen: Das GAO, ein Büro des US-Kongresses, das sich vorrangig mit der Effizienz bei der Vergabe von Steuergeldern befasst, hatte fünf Personen beauftragt, bei vier Labors Speichelproben abzugeben, um über DNA-Proben ihr Risiko für Prostatakrebs und Diabetes bestimmen zu lassen.
Resultat: Die Risikoaussagen variieren je nachdem, welche Firma mit den 300 bis 1000 Dollar teuren Tests beauftragt wird. Die Testergebnisse widersprachen sich, vier der fünf Probanden bekamen Resultate, die nicht mit ihrem medizinischen Zustand und der Familiengeschichte übereinstimmten. "Man würde erwarten, dass identische DNA auch identische Voraussagen ergeben", sagte GAO-Vertreter Gregory Kutz.
"Die Ergebnisse sind irreführend und von geringem Nutzen für die Verbraucher." Interessant ist die Untersuchung auch für die US-Arzneimittelbehörde, diese plant die Regulierung des Verkaufs solcher Tests. rtr
Quelle: Welt online 27. Juli 2010, 09:41 Uhr
VON: SVB |