Erläuterungen zu den Tabellen:
• Die Blutglukose wird in mg/dl ( = mg pro 100 ml) oder in mmol/l (= Millimol pro Liter) angegeben.
Der Umrechnungs-Faktor ist 18 (mg/dl) : 1 (mmol/l). Beispiel: 90 mg/dl (:18) = 5 mmol/l.
• Nüchtern = 8-12 Stunden keine Kalorienzufuhr, kein Nikotin, kein Tee oder Kaffee oder Getränke außer Wasser.
• Abnorme Nüchternglukose = Nüchtern-Blutglukose ist erhöht, jedoch noch nicht so stark, dass man von einem „Diabetes mellitus" spricht.
• Gestörte Glukosetoleranz = Blutglukosewert nach Traubenzuckergabe ist erhöht, jedoch noch nicht so stark, dass man von einem „Diabetes mellitus" spricht. Die Einstufung ist nur korrekt, wenn der Nüchternglukosewert unterhalb des Grenzwertes für den Diabetes mellitus liegt.
HämoglobinA1c (HbA1c)
Die Blutglukose lagert sich an Hämoglobin - den roten Blutfarbstoff - an, wodurch HbA1c entsteht.
Je höher die Blutglukose und je länger hohe Blutglukosespiegel bestehen, desto höher ist das HbA1c. Die Bestimmung von HbA1c im Blut dient der Langzeitkontrolle des Diabetes, denn es korreliert sehr gut mit den mittleren Blutglukosewerten der letzten 8-12 Wochen („Blutzucker-Gedächtnis"). Es dient auch zur Einschätzung des Risikos von Langzeitschäden bei Diabetikern. Zur Diagnose des Diabetes wird die HbA1c-Bestimmung aus verschiedenen Gründen (noch) nicht empfohlen.
... Diagnose Diabetes – was nun ?