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So senken Sie Ihr Risiko


Schon kleine Änderungen des Lebensstils fördern die Gesundheit.


Gesünder essen und trinken


Frisches Obst und Gemüse

Mehr Obst und Gemüse. Jede Mahlzeit sollte mit Obst, Gemüse oder Salat beginnen. Im Idealfall stillen Sie damit sogar Ihren Hunger ganz.

 

Fettarme Lebensmittel. Greifen Sie bei Milch- und Käseprodukten zu den fettarmen Varianten. Essen Sie magere Wurst und mageres Fleisch – aber auch das nur in Maßen. Mindestens einmal wöchentlich sollte Fisch auf den Tisch.

 

Fettarm kochen. Pfannen mit Antihaftbeschichtung verwenden, mit denen man beim Braten auf viel Fett verzichten kann. Grundsätzlich sollten Rapsöl (zum Braten) und Olivenöl (für Salate) die festen Fette in der Küche ersetzen.

 

Gesunde Imbisse. Fastfood und Fertigsnacks sind Kalorienbomben. Verzichten Sie darauf. Die Natur bietet leckere Zwischenmahlzeiten wie Trauben, gehört nach vorne Karotten oder Äpfel.

 

Gesunde Getränke. Meiden Sie zuckerhaltige Getränke. Löschen Sie Ihren Durst stattdessen mit Mineralwasser, Obstsäften und Kräutertees.

 


Zu wenig Bewegung: Nur 13 Prozent der Deutschen sind mindestens viermal pro Woche eine halbe Stunde körperlich aktiv. Studien aus den USA, Finnland und Indien weisen auf die Bedeutung von Bewegung für die Diabetes-Vorbeugung hin: Wer täglich mehr als eine halbe Stunde Fahrrad fährt oder zu Fuß geht, verringert das Erkrankungsrisiko um 36 Prozent.


Mehr Bewegung in den Alltag


Mit Nordic Walking gut in Bewegung

Zeit nehmen. Bewegen Sie sich täglich 30 bis 60 Minuten. Wählen Sie Aktivitäten aus, die Sie in Ihrem Alltag gut unterbringen.

 

Arbeitsweg zum Training nutzen. Zum Beispiel die Wartezeit an der Bushaltestelle: Spannen Sie abwechselnd Gesäß- und Bauchmuskeln an. Dann wippen Sie auf den Zehenspitzen auf und ab. Vielleicht reicht die Zeit sogar, um bis zur nächsten Haltestelle zu gehen.

 

Vorfahrt für das Fahrrad. Für Besorgungen in der Umgebung nehmen Sie das Rad. Stellen Sie es so ab, dass Sie es jederzeit benutzen können, und halten Sie es funktionsfähig.

 

Auf Gruppendynamik setzen. Wenn Ihnen Sport in der Gruppe Spaß macht, nutzen Sie das aus. Feste Trainingstermine und nette Sportkameraden helfen, auch in motivationsschwachen Momenten dabeizubleiben.

 

Richtig belasten. Wählen Sie Sportarten mit leichter bis mittlerer Belastungsintensität. Nordic Walking beispielsweise ist ideal. Wenn Sie leicht schwitzen und sich beim Sport gut unterhalten können, stimmt die Belastung.

 


Dauerhaft aktiv bleiben


Sportschuhe im Blickfeld als Motivation zur Bewegung

Realistische Ziele setzen. Vorsätze, die nicht einzuhalten sind, machen ein schlechtes Gewissen und demotivieren.

 

Aktionstage einführen. Ein bis dreimal pro Jahr sollten Sie klare Verhältnisse schaffen und radikal aufräumen. Das gilt für den Kühlschrank ebenso wie für Keller und Wohnzimmer. Indem Sie so Ihre Gewohnheiten durchbrechen, tanken Sie Kraft und Energie für alle anderen Lebensbereiche.

 

Sich selbst überlisten. Nur Maßnahmen, die einfach umzusetzen sind, können im Alltag bestehen. Beispiel Sportschuhe: Stehen sie griffbereit im Flur, werden sie sehr wahrscheinlich auch benutzt. Dasselbe gilt für den Inhalt des Kühlschranks: Gesunde Lebensmittel ganz nach vorn räumen, denn dorthin greift man zuerst!


Quelle: © W&B Verlag - Apotheken Umschau


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